Wenn Du Dein Ziel erreichen willst, dann mach es richtig

Gleich vorneweg: Dieser Post steht nicht im Widerspruch dazu, dass ich manchmal sage, dann man kein Ziel braucht, um sich zu entwickeln. Es ist ja so, dass man nicht immer alle Wünsche, Ziele und Träume „griffbereit“ hat. Oft entstehen sie erst allmählich, wenn man sich auf seinen Weg macht. Der Übergang zwischen den Begriffen ist auch fließend, wobei ich persönlich Ziele damit verbinde, dass sie am detailliertesten ausgestaltet sind, gerne auch mit Ahlen, Daten, Fakten. Ich selbst fühle mich mit Wünschen und Tränen wohler, die sind für mich weicher, offener und kreativer er-füllbar. Und von der Energie so, dass man Sicht gut vom Ergebnis frei machen kann. Ziele sind für mich hierbei eher Teilbereiche, die unterstützen können, den Wünschen und Träumen besser Ausdruck zu verleihen. 

Wie fühlt sich „Ziel“ an?

Interessant ist, dass für viele das Wort „Ziel“ an sich schon nicht so gut belegt ist, weil es (früher) unangenehme Reaktionen und Konsequenzen gab, falls es nicht erreicht wurde. Wenn man sich das bewusst macht, kann man prima so damit umgehen, dass man seine negative Selbstbewertung im Falle das Nicht- Erreichens weglässt. Dann wird es leichter, a)das bisherige Ergebnis zu betrachten b)die Erkenntnis zu gewinnen, was lief gut und was kann man ansonsten daraus lernen c)Korrigieren und das Gelernte umsetzen (danke für diesen Ansatz an Claudia Miltenberger). Ausserdem, wenn man „Ziele“ nicht mag, kann es ein Indikator sein, dass man damit nicht glücklich ist. Die Qualität von Wünschen und Träumen ist dafür besser geeignet, aber auch hier kann es vorkommen, dass sie schal werden. Dass man sich damit auch unglücklich fühlen kann, ist vielleicht für manche Menschen überraschend. Insbesondere, wenn man es gewohnt ist, seine Entscheidungen mit dem Verstand zu treffen, ohne auf seine Innere Stimme und seinen Inneren Kompass zu hören.

Meins, Deins…Verstand oder Herz?

Warum kann man sich denn mit Zielen und wünschen unglücklich fühlen? Man merkt es meistens daran, dass es sich nicht leicht anfühlt, mühsam und dass man irgendwie eher verbissen daran festhält, ohne zu merken, dass sie nicht mehr passen oder noch nie wirklich gepasst haben. Das fühlt uns auch schon zur ersten Möglichkeit: Ist das Ziel überhaupt dein eigenes Ziel? Oder ist es ein fremdes Ziel? So übernimmt man oft Wünsche und Ziele von den Eltern, weil man deren Werte und Vorstellungen seit dar Kindheit zwangsläufig übernommen hat. Und sie (noch) nicht ausreichend hinterfragt und überprüft hat. Oder sich nicht traut, die eigene Träume zu äußern, weil man ja von ihnen (Eltern, Partner, …) nicht verurteilt oder zurückgewiesen werden möchte. Eine andere Möglichkeit ist, dass man aus Gewohnheit, Gruppendynamik, noch-nicht-Wissen o.ä. nicht bei sich erkennen kann, ob das Ziel aus dem Verstand kommt oder  aus dem Herzen, dem Inneren Kompass. Die Verstandesziel kann man zwar erreichen, aber sie haben weniger Kraft, sind weiter befriedigend und berühren einen nicht wirklich. Hingegen die Herzenswünsche geben und haben Energie, erfüllen einen zutiefst und haben eine (Innere) Wirkung.

Wenn Du nur noch weg willst…

Wenn du bei Motivation jetzt an Chaka-Laka denkst, ist das OK, aber nicht das, worauf ich hinaus will. Es gibt 2 Arten der Motivation und jeder von uns bewegt sich dazwischen, wie bei einem Dimmschalter. D.h., es gibt kein Entweder-Oder, sondern beides ist anteilig da und eine Sorte dominiert. Und ist dazu auch noch kontextabhängig, sprich es ist nicht in jedem Zusammenhang gleich. Die eine Art ist weg-von etwas, weg-von Schmerz, etwas oder oder jemand soll einfach nur weg,… Man wehrt sich, sträubt sich, will oft nicht wirklich hinschauen…Hauptsache weg. Das ist in Ordnung und kann sogar als Initialzündung extrem kraftvoll sein. Hierbei gibt es dann 2 Dinge, die sich ungünstig auswirken können. Wenn nur im weg- von Modus ist, kann es sein, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, warum und und wovor man weg will, weil es sie verselbstständigt. Oder es sich verschiebt sich. D d.h. man hat nicht die tiefergehende Thematik aufgelöst. Wenn man von dem einen Umstand weg ist, beginnt es woanders neu und man willl wieder nur weg. Wenn man nur weg-von motiviert ist, passiert es auch ziemlich häufig, dass die Puste immer weniger wird. Man wird langsamer, dümpelt rum bevor es sich dann im Sande verläuft

Hin-zu Deinen Wünschen, Träumen und Zielen

Das muss so nicht passieren wenn mann in sich die zweite Motivationsart aktiviert Nämlich die Hin-zu-Motivation. Hin-zu etwas Schönem, hin-zur Freude, hin-zu etwas, das man wirklich möchte. Womit wir dann wieder bei den Herzenswünschen und der sogenannten intrinsischen Motivation wären. Manche von euch haben vielleicht das Glück, das sie (fast) ausschliesslich Hin-zu motiviert sind. In der Regel ist es eine Mischform. Und das sollte es auch sein. Wenn Hin-zur-Freude dabei ist, wird die Anfangsmotivation von weg-von genutzt und sogar noch stärker werben, die Energie bleibt sozusagen erhalten. Ist es schon jemandem aufgefallen, dass Menschen, die hauptsächlich weg-von motiviert sind, Schwierigkeiten haben, für sich überhaupt die richtigen Ziele und Herzenswünsche zu finden? Weil sie es eben nicht gelernt hat. Wenn man sich immer mehr hin-zu erlaubt, wird es auch viel einfacher, sich große und schöne Wünsche und Träume zu gestatten und zu erfüllen. Ausserdem ist das eine großartige Chance, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, die man zur Erfüllung braucht. Zu lernen, auf die Innere stimme zu hören und zu erkennen, was einen gut tut und was nicht. Was einen glücklich macht und was nicht.

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