Kennst du deinen Inneren Kompass?

Letzte Woche ging es um die Innere Stimme. Wie jetzt…Innere Stimme…Innerer Kompass? Das ist doch dasselbe? Nun ja, für alles, was das Innere betrifft, sind Worte nur ein Versuch, etwas rein erfahrbares zu beschreiben. Für manche mag es dasselbe sein und in einer Weise ist es das auch. Und auch wieder nicht. Für mich sind es verschiedene Aspekte einer größeren Ausrichtung. Die der menschliche Verstand nicht immer versteht und weil das für diesen nicht geht, wird im Verstand gerne mal Angst produziert (nebst allen Unterarten wie Sorge, Zweifel, usw.), die einen davon abhält, der Inneren Stimme zuzuhören und dem Inneren Kompass zu folgen. Die Innere Stimme zeigt sich auch im „normalen“ Alltag als leise, manchmal zarte Impulse, die nicht zu verwechseln sind mit einer impulsiven Kurzschlussreaktion. Manchmal meldet sie sogar nur einmal und wenn man nicht zuhört, quatscht der Verstand sofort los. Für mein Empfinden ist der Innere Kompass eine Ebene tiefer.

Vertrauen, dass der Weg stimmt

Der Innere Kompass ist ein Vertrauen, dass die eigene Richtung stimmt, auch wenn es brenzlig wird oder man keine Ahnung wo es enden wird. Selbst beim Kopfgequatsche, wenn man super nervös, hektisch und ängstlich ist und sich die Innere Stimme gerade in den Mantel des Schweigens hüllen scheint, ist der Innere Kompass da. Eine Art Inneres Wissen, dass der eigene Weg stimmt, auch wenn es „nebelig“ wird, durch die Dunkelheit geht oder mitten durch den Sturm. Ich merke dass daran, das wenn ich einmal Angst habe (jajaja…auch ein Coach darf manchmal Angst haben :-)…) und es dann wirklich mehr als unangenehm ist, ich dahinter diese Gewissheit spüre. Ich weiß, diese Emotionale Welle gehört dazu, will auch durchlebt werden und ist danach vorbei. Der Innere Kompass trägt mich sozusagen dadurch. Die Innere Stimme dagegen ist da etwas sensibler, weil man sie in so eine Zustand oft nicht hört. Erst wenn man es schafft, sein Nervensystem darauf zu trainieren, dass der Wechsel zur Entspannung möglich ist. Dabei sind Mentaltechniken ein guter Anfang, gerade weil sie oft auch eine schnelle Abhilfe im Alltag schaffen. Für tiefere Ebenen sind Meditation, spirituelle undEnergiearbeit das Mittel der Wahl.

Der Innere Kompass ist bei uns

Wenn du nur ganz minimal angespannt bist, so, dass du es bewusst gar nicht merkst, gehört das zum Oberbegriff Angst. Dann gibt es aus unseren ältesten Gehirnteilen den Modus Flucht, Kampf oder Tot stellen. D.h. nicht, dass man jemanden sofort eine reinhaut oder wirklich zu rennen anfängt. Im Alltag ist z.B. Dinge in letzter Minute zu erledigen, Nachtschichten einlegen, unter Druck etwas schaffen, usw. der Kampfmodus mit viel Adrenalin. Lieber etwas anderes, plötzlich superdringendes tun oder ganz dringen die beste Freundin anrufen, anstatt dem, was man eigentlich tun will, ist Flucht. Wenn einen kleinere Müdigkeit überkommt und man (fast) einschläft ist das oft nicht Langeweile, sondern Tot stellen. Und hier kommt eben auch das Nervensystem ins Spiel: Wenn wir super eDer ntspannt und ganz bei uns sind (also der ideale Zustand für die Innere Stimme und den Inneren Kompass), ist der eine Teil vom Parasympathikus aktiv. Bei Kampf oder Flucht ist der Sympathikus aktiv (lustig, weil wenn wir jemanden sympathisch finden, mögen wir ihn ja…für mich eine gute Eselsbrücke, mir das zu merken) und bei Überforderung kommt tot stellen beim zweiten Teil vom Parasympathikus. Entspannung, Meditation, spirituelle und Energiearbeit regulieren auf körperlicher Ebene das Nervensystem. Und ebenso im Energiefeld, das den Körper umgibt.

Bedürfnisse und Entspannung

Bestimmt kennst du auch dieses angenehme, lebendige und doch ganz entspannte Gefühl, wenn alle deine menschlichen Bedürfnisse (Nicht: Bedürftigkeiten!) erfüllt sind. Dann fällt es uns auch leicht, die Innere Stimme und den Innere Kompass wahrzunehmen. Jeder Mensch hat grob 4 Bedürfnisfelder, die in Balance sein sollten: Harmonie & Geborgenheit, Inspiration & Leichtigkeit, Durchsetzung & Einfluss und Stabilität & Ordnung (kommt aus dem emTrace von Dirk Eilert). In denen Bereichen sind auch unsere Bedürfnisse und Emotionen einzuordnen. Das muss nicht je exakt 1/4 sein, das ist bei jedem ganz individuell. Wenn etwas  davon sehr extrem ausgeprägt ist (sowohl viel zuviel oder fast gar nicht), lohnt es sich, dort genauer hinzuschauen. Wenn hier ein bisschen Aufruhr herrscht, nimmt man die Innere Stimme meist nicht wahr, aber man kann sehr wohl den Inneren Kompass noch spüren.Wenn die Bedürfnisse voll erfüllt sind, ist man man auch voll entspannt. Und doch gilt: Je mehr Entspannung, desto mehr Vertrauen, desto mehr spürt man die Innere Stimme und desto mehr spürt man den Inneren Kompass. Die Ausrichtung, die etwas wunderbare hat und jenseits von Bedürfnissen und Emotionen im eigenen Kern liegt.

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