Äußere Einflüsse sind immer da…aber wie denn bloß?

Es bleibt uns gar nicht anders übrig, wir sind permanent ca. 11 Millionen Eindrücken und Reizen pro Sekunde ausgesetzt. Nach der Verarbeitung gelangen davon 40 pro Sekunde in unseren bewussten Verstand. Das ist ziemlich wenig und der Rest geht nicht verloren sondern legt sich in unserem Unterbewusstsein ab. Im mütterlichen Bauch und als Baby sind wir noch ziemlich gut in unserer Mitte und selbst im Bauch bekommen wir schon erste Einflüsse mit. Z.B., das, was unsere Mutter als Nahrung zu sich nimmt, welche Musik sie hört und auch, was sie gerade fühlt. Später dann kommen die Familie, unser Zimmer, die Wohnung, die Nachbarschaft, der Wohnort, die Region, usw. dazu, also alles, was uns umgibt. Äußere Einflüsse sind erst einmal vorhanden.

Wir erfassen mit allen Sinnen

Zu dem was uns umgibt, zählt zunächst das, was mit dem 5 Sinnen (Fühlen, Sehen, Riechen, Hören, Schmecken) erfassen kann. Je älter wir werden, desto größer wird der Umkreis, aus dem wir etwas mitbekommen. Unser Umfeld wächst sozusagen mit uns mit. Erst nur die Eltern, dann Familie, später Freunde, Kollegen, Vorbilder, usw.. Erst das Babybett, das Kinderzimmer, dann die Wohnnung, der Wohnort, das Land, die ganze Welt… Ich selbst glaube daran, dass es noch viel mehr unter Himmel und Erde gibt, als wir wissen und aus diesem Bereich auch sehr viele Eindrücke in unser System kommen. Was dabei geschieht ist sicherlich z.T. noch gar nicht erforscht. Selbst, wenn man nicht spirituell ist, passiert es häufig, dann man beispielsweise intensiv an jemanden denkt und die Person ruft sehr zeitnah an. Oder von jemandem etwas träumt und es stellt sich heraus, das ist ziemlich genau so passiert. Mütter wissen auch oft instinktiv, wie ihrem Kind geht, auch wenn sie gerade räumlich auseinander sind.

Äußere Einflüsse und eigener Weg

Das, was wir mit unseren Sinnen erfassen, ist aber nicht nur das, was wir sinnlich erfahren, Musikstücke, Farben, Gerüche, Geschmäcker oder Texturen (wobei…Gerüche sind sehr besonders in unserem Erinnerungssystem verankert). Unser Umfeld beeinflusst uns noch anderweitig. Unsere Gedanken, persönlichen Werte, unsere Einstellungen, unser Geschmack (nicht nur der beim Essen) und auch unsere Ambitionen werden von dem Umfeld, in dem wir uns gerade befinden, oft auch indirekt, mit geprägt. Bis zu einem gewissen Grad ist das menschlich, weil der Mensch an sich ein soziales Wesen ist und ein natürliches Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat. Idealerweise entwickeln wir uns so, dass wir beginnen, diese Einflüsse zu hinterfragen und uns auf unseren eigenen Weg machen. Je mehr Erfahrungen wir machen, desto besser sind unsere Vergleichsmöglichkeiten und wir stellen auf einmal fest, dass uns ganz andere Sachen gefallen, wir andere Dinge und Menschen mögen und wir zu einigen Themen auch eine andere Meinung haben.

Unser Umfeld ist mehr als die Sinne wahrnehmen

Manchmal passiert das nicht, bzw. nicht ausreichend und wir trauen uns nicht immer, zu uns zu stehen oder leben stark in der Orientierung nach Außen. Das kann bis bis hin zur emotionalen Abhängigkeit führen. Dafür können wir oft erst einmal nichts. Unser Umfeld beeinflusst uns i.d.R. sehr unbewusst. Solche Einflüsse können auch generationsübergreifend sein, also auch von den Groß- oder Urgroßeltern oder sogar aus der Ahnenlinie kommen. Diese wirken sehr subtil, aber intensiv. Meistens ist dann eine Begleitung von jemandem Externen sehr hilfreich. Ich habe beispielsweise eine Kundin, die sehr gut in ihrer Tätigkeit ist, aber immer nur halbe Stellen oder nicht so gut bezahlte Stellen hatte. Im Coachingverlauf stellte sich heraus, dass es große Unstimmigkeiten zwischen ihren Urgroßeltern bzgl. Geldes gab. Diese wurden unterschwellig durch die Familienlinie getragen und hatten sich bei ihr in dem unbewussten Glauben „Ich darf nicht mehr verdienen, als mein Mann“ gezeigt. Nachdem sie sich mutig eingelassen hatte, konnten wir das erfolgreich lösen. Sie hat erfreulicherweise kurz darauf eine tolle, gutbezahlte Vollzeitstelle bekommen. Weil sie aufgrund dessen mit einer ganz anderen Energie ins Bewerbungsgespräch gehen konnte.

Unser Umfeld beeinflusst uns…ja, das stimmt. Es stimmt aber auch, dass wir es mit unserer eigenen Entwicklung in der eigenen Hand haben, wie stark. Und je mehr wir zu uns kommen, in unserer Mitte, in unser Sein, desto bewusster bekommen wir äußere Einflüsse auf den verschiedenen Ebenen mit und können wählen, ob wir „mitmachen“ wollen oder nicht, mit allen Konsequenzen.

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