Dein Selbstbild zeigt Wirkung

Jeder tut es, zumindest ab und zu. Manchmal so automatisch, dass man es gar nicht merkt. Ein bisschen mehr merkt man es morgens, nach dem Aufstehen. Dann ist es soweit und es passiert. Im Bad. Der Blick in den Spiegel. Manche vermeiden das, manche erkennen erst nicht oder schauen nicht so genau, manche finden es OK und noch andere finden sich richtig gut. Zu welcher Sorte gehörst du? Die Reaktion auf das, was wir im Spiegel sehen, zeigt uns ganz gut, wie es um unser Selbstbild bestellt ist. Und das hat Auswirkungen. Nicht nur auf die Laune, die man dann im Bad und am Tagesanfang hat. Es begleitet einen den ganzen Tag, was man z.B. daran merken kann, was und wer einem wie über den Weg läuft. Passieren einem „komische“ Begegnungen und nichts klappt einfach so? Oder trifft man tolle, hilfsbereite Menschen und alles geht ganz leicht? Da das, was bei einem im Außen passiert, ganz viel  mit dem Inneren zu tun hat, haben eben der morgendliche Blick in den Spiegel und das Selbstbild auch ganz viel damit zu tun.

Selbstbild, Gedanken, Gefühle, dein Leben

Falls es dich überrascht, dass sein Selbstbild Auswirkungen auf dein Leben hat, das macht nichts. Mir ging es früher ganz genau so und ich hatte mich auch regelmäßig gefragt, warum mir bestimmte Dinge denn schon wieder passieren. Es ist ja so, dass das Selbstbild und die Ausstrahlung eng miteinander zu tun haben. Die Gefühle und Emotionen haben dabei auch noch ein Wörtchen mitzureden. Der Zusammenhang ist so: Selbstbild – Gedanken (über dich) – Emotionen und Gefühle (über dich) – Ausstrahlung – das, was in dein Leben kommt. Wir wünschen uns alle eine wundervolle, magnetische Ausstrahlung, mit der alles ganz easy-peasy in unser Leben kommt. Es gibt Menschen, die haben sie anscheinend von Natur aus und es gibt dann oft das Missverständnis, dass ihnen 24/7 die Sonne aus dem Popo leuchtet. Es kann sein, dass es da gelegentlich leuchtet, doch auch solche Menschen haben mal einen schlechten Tag, sind mal nicht gut drauf und haben so ihre Herausforderungen. Sie gehen nur anders damit um um und lassen das nicht ihr Dasein bestimmen.

Damals als Baby….

Als Baby haben alles dieses zauberhafte Leuchten und und diese wunderbare Ausstrahlung, die sich viele später wünschen. Für mich ist es eine der beeindruckendsten Erfahrungen, wenn einen ein Baby so offen und freudig anstrahlt. Weil das Baby noch so ein offenes Herz hat, wir mir (und bestimmt geht es vielen so) auch ganz warm ums Herz. In diesem Moment ist das Baby ganz bei sich, voll im SEIN und es existiert keine andere Welt. Sein System ist da noch ganz offen. Es wächst dann auf in seiner Kernfamilie und lernt täglich dazu. Es bekommt alles mit, was bei seinen Bezugspersonen los ist und wird davon geprägt. Gedanken, Meinungen, Stimmungen, Emotionen und Gefühle. Da wird der Grundstein für seinen späteren Selbstwert und sein späteres Selbstbild gelegt. Geht die Familie eher gleichgültig, zurückweisend und herabsetzend usw. mit ihm, so werden beide i.d.R. nicht sehr stabil sein. Geht die Familie dagegen liebevoll, wertschätzend und wohlwollend mit ihm um, so wird beides wahrscheinlich gut ausgeprägt sein. Alles dazwischen ist natürlich auch möglich, so ähnlich, wie bei einem Dimmer.

Selbstbild, Schwingung und erreichte Wünsche

Nimmt man jetzt noch hinzu, dass alles Schwingung ist, ist es fast schon selbstverständlich, dass je besser der Selbstwert und das Selbstbild sind (neben anderen Faktoren), desto besser ist die Ausstrahlung, man schwingt höher. Egal, welche Schwingung man hat, man hat immer das in seine Leben, was zu der eigenen Schwingung passt. Dazu kommt auch noch, dass das, was man glaubt und worauf die Wahrnehmung liegt, auch sozusagen Bestandteil der Schwingung ist und präsenter im eigen Leben wird. Und es wirkt sich auch auf das aus, was mann erreichen möchte, auch die Erfüllung von Wünschen, Träumen und Zielen. Wenn man sich selbst als unscheinbar, nicht so wichtig wie die anderen und nicht unbedingt als Gestalter seines Lebens sieht, wird man weniger Erfolg haben mit dem was man möchte oder wie man insgeheim sein möchte. Meistens sind Wünsche und Ziele dabei auch nicht so klar und nicht so bunt, wie sein könnten. Nach dem Motto, lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. In diesem Fall nimmt man meistens Niederlagen eher persönlich und neigt ein wenig zur Opferhaltung. Hat man hingegen ein Selbstbild bei dem man sich als wertvoll, selbstwirksam, offen und insgesamt positiv wahrnimmt, so hat man eine ganz andere Ausrichtung im Leben, sieht Niederlagen und Herausforderungen als Möglichkeit, dazuzulernen. Man ist erfolgreicher, wie auch immer man Erfolg definiert, in dem, was man für sich erreichen möchte.

Ändere das Bild…

Das das alles miteinander zusammenhängt, ist die gute Nachricht, dass man sein Selbstbild durchaus verändern kann. Wenn ich das kann, dann kann das jeder. Dafür sollte man erst einmal den Status Quo kennen. Suche dir einen ruhigen Platz und nimm Stift und Papier mit. Wenn du die Übung schriftlich machst, hat es eine ganz andere Wirkung auf dich. Durch das Schwarz auf Weiß siehst du, was in deinem kopf so los ist und es fällt dir leichter, ehrlich mit dir zu sein.

1)

Setze dich bequem und entspannt hin, wenn du magst schließe deine Augen. Danke an die Frage „Wie sehe ich mich selber?“. Lass das Bild, das du von dir hast Aussteigen, ohne es zu bewerten, es geht um das, was gerade ist. Achte darauf, dass es das Bild ist, das du wirklich hast und nicht, das was du gerne wärest. Erlaube dir auch alle Gefühle die dazu kommen, alles ist richtig und wichtig. Auch dies im Beobachtermodus. Mache dir Notizen dazu.

2)

Ebenfalls in der Entspannung mache dir ein Bild, wie du gerne sein möchtest und wie du dich mit dir gerne fühlen möchtest. Wenn es dir hilft, mache es so detailliert wie möglich: Wo bist du? Was tust du? Was fühlst und denkst du? Was kannst du? Was glaubst du? Was ist dir wertvoll und wichtig? Wer bist du dann? Wo ist dein Platz im großen Ganzen?

3)

Versetze dich so gut es dir möglich ist ist diesen Zustand, ein zukünftiges Ich. Danach stelle dir die Frage „Wenn ist das bin, was tue ich? Was denke ich? Was fühle ich?“ Und „Was muss ich tun, um das zu erreichen?“. Beantworte diese Fragen schriftlich.

4)

Abschließend beantworte noch folgende Frage schriftlich: „Was muss ich tun, damit ich das NICHT erreiche?“

Viel Spaß dabei 🙂

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