Selbstreflexion beginnt mit guten Fragen

Selbstreflexion ist  nicht dasselbe wie Selbstbewusstsein, ist aber dein Begleiter auf dem Weg dorthin. Ohne Selbstreflexion ist Selbstbewusstsein nicht möglich. Die Art und Weise, wie du das tust, ist jedoch ganz individuell und frei. Jeder kann aus vielen Möglichkeiten wählen, was gut passt und womit man sich wohlfühlt. Und Selbstreflexion begleitet einen ständig in verschiedenen Abstufungen. Einerseits ist es manchmal durchaus persönlich anstrengend und wichtig für uns. Andererseits ist unsere Kapazität begrenzt, weil jede Entscheidung im Alltag (z.B. die Auswahlmöglichkeiten beim Lebensmittelkauf,…) auch ein Hinterfragen auf einem Mini-Level ist und es nicht gerade leichter macht, sich stetig zu beobachten und zu hinterfragen.

Achtsames Beobachten und unsere Reaktion

Daher kann es sehr schnell gehen, dass eine konstruktive Selbstreflexion im Alltag hintenüberfällt, weil es vermeintlich auch so läuft. Wenn wir uns wirklich entwickeln wollen, kommen wir jedoch nicht darum herum. Es kann ziemlich herausfordernd sein, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Es gibt keine vorgegebene Richtung und auch kein festes Ende. Egal, wie der Weg genau aussieht…achtsames Beobachten dessen, was im Außen geschieht und unsere Reaktion darauf gehören dazu. Wir erkennen und verstehen uns selbst dabei immer besser. Das hilft uns bis zu einem gewissen Punkt. Um unsere Aspekte möglichst allumfassend zu erfassen und zu erkennen, was das Außen mit uns zu tun hat und umgekehrt und welche Verantwortung wir selbst haben, ist es nötig noch tiefer zu gehen. Sich selbst reflektieren kann man erst einmal gut beschreiben mit: Das eigene Denken, Handeln, Fühlen und Empfinden wahrnehmen, einschätzen und die Auswirkungen betrachten.

Verstehen auch auf tieferen Ebenen

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse werden dann entsprechende „Veränderungen“ vorgenommen, man entwickelt sich also weiter. Dies kann auf ganz verschiedenen Ebenen passieren. Von der eher alltäglichen Ebene, bei der man vielleicht in seiner Umgebung etwas verändert oder ein Verhalten ändert (wobei es hier schon darum ankommt, wo dieses Verhalten herkommt ;-)…) bis hin zu Ebenen die den Glauben über sich und andere, die Identität, Energiefelder oder den Zusammenhang mit dem Großen Ganzen betreffen. Gerade bei den letzten Ebenen reicht es es nicht, die Reflexion nur kognitiv mit dem Kopf zu betreiben, sondern das Verstehen passiert zusätzlich noch auf anderen Ebenen, die man z.b. mit künstlerischem Erleben, Energiearbeit oder mit Meditation erreichen kann. Manchmal unterstützt uns dabei auch das Außen, da wir alle unsere persönlichen blinden Flecken haben, die andere besser sehen, als wir selbst.

Die Qualität deiner Fragen gestimmt deinen Weg

Um aber einen Einstieg zu bekommen, ist es gut, wenn man sich an Fragen orientieren kann. Vielleicht nicht gerade solche Fragen Wie „Was gibt es heute zu essen?“, sondern qualitative Fragen. Denn: Die Qualität deiner Fragen bestimmt deinen Weg. Das können z.B. Fragen sein, die Impulse setzten, Fragenden Menschen mit anderer Erfahrung oder Fragen, die zu besonders interessanten Antworten führen. Hier sind einige Beispiele:

  • Stelle dir vor, du wärst ein Spiegel oder ein Fenster. Was ist der Unterschied? Was wärst du lieber? Warum?
  • Hast du schon einmal jemanden falsch eingeschätzt, der sich dann als treuehrlich und wahrhaft  herausgestellt hat? Wie war das für dich?
  • Was bedeutet Macht für dich? Falls du danach strebst, was versprichst du dir davon?
  • Erklärst du lieber oder Verstehst du lieber? Was hat Erfahren damit zu tun?
  • Wie verantwortlich sind wir für unser Denken, Handeln und Fühlen
  • Warst du in deinem Leben verwirrt? Was konntest du aus dem Zustand des Nichtwissens lernen?

Am wirksamsten ist es, wenn man diese Fragen nicht alle auf einmal beantwortet, sondern wie ganz köstliche Pralinen mit einer Füllung, die man noch nicht kennt…Stück für Stück sich einlassen und genießen.

Auch gut: das Lebensrad

Als noch einfacheren Einstieg kannst du dich auch gerne an deinem Lebensrad versuchen. Da bekommst du schnell mehr Klarheit darüber, wie es in deinen Lebensbereichen aussieht: –> direkter Link zu deinem Lebensrad

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