Leichtigkeit oder ganz „schön“ anstrengend?

Den Satz kennen bestimmt einige aus der Leserschaft und auch mir war er oft präsent, als ich noch angestellt im IT-Bereich war. Wenn man ihn sich bildlich auf der Zunge zergehen lässt, wird hier die Macht von Sprache sehr deutlich. Oft sagt man ja Dinge, ohne sich groß Gedanken zu machen und wundert sich, dass es einem dann vielleicht nicht gut geht. In dem Satz sind die Begriffe „schön“ und „anstrengend“ miteinander verknüpft. Ganz ehrlich…wer findet denn „anstrengend“ schon „schön“? Wenn man im locker-flockigen Sprachgebrauch nicht auf so etwas achtet und es regelmäßig sagt, dann verselbständigt sich so eine Wortkombination ganz schell und landet irgendwo im Unterbewusstsein. Von kann es eine Wirkung entfalten, dass Leichtigkeit dann gerade fehlt. Weil das System es mittlerweile glaubt. Das ist ausserdem noch ein gutes Beispiel, dafür, wie Glaubenssätze entstehen können.

Schwerer als nötig

Es kommt mal mehr und mal weniger vor, dass wir uns es schwerer machen als nötig. Beispielsweise wenn man meint, es anderen Recht machen zu müssen oder Dinge nur widerwillig tut (jaaa….doch….es gibt halt Dinge, die getan werden müssen und nicht immer hat man die Möglichkeit, das abzugeben). Von Leichtigkeit ist da noch nicht viel zu spüren. Es kommt auch vor, dass wir Situationen, die uns nicht gut tun, lieber aushalten, anstatt sie zu verlassen. Weil die Angst vor dem Ungewissen größer ist, als das Vertrauen darauf. Oder weil man die Verantwortung (für ihren/seinen) Teil nicht übernehmen möchte. Dahinter kann vieles stecken. So eine unbewusste Verknüpfung, wie vorhin im Beispiel. Glaubenssätze und schmerzvolle Erfahrungen verschiedenster Art. „Ich muss das machen, weil…“, „Ich kann das sowieso nicht“, „Es darf nicht leicht sein“ sind meistens unbewusst und seit dem Babybauch der Mutter oder über die Ahnen in unser System gelangt. So etwas kann verschiedene Ebenen betreffen, im einfachsten Fall die Umgebung oder das Verhalten und im komplexesten Fall Verbundenheit und Hadern mit Gott (oder dem Universum,…) oder mehrer Ebenen gleichzeitig.

Kleine Übungen für mehr Leichtigkeit im Alltag

Wenn diese Blockade einen spontan überkommt, ist eine schnelle Möglichkeit, um sofort etwas mehr Leichtigkeit zu bekommen, zunächst sich auf den Atem zu konzentrieren. Dabei sich dann wirklich dem Gedanken öffnen, dass man diesem Gefühl nicht ausgeliefert ist, sondern dass es Möglichkeiten gibt, diese emotionale Brisanz dauerhaft zu entschärfen. Und auch, dass man das nicht alleine tun braucht. Wenn es im geschlossenen Raum passiert, ist es eine gute Möglichkeit, durch die äußere Bewegung das Innere ebenfalls in Bewegung zu bringen. Z.B. mit einem flotten Spaziergang. Sport und Bewegung im Alltag setzen im Körper einiges in Gang und nach einer kurzen Weile merkt man die stimmungsaufhellende Wirkung. Des Weiteren lohnt es sich, die eigenen Gewohnheiten und Denkweisen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Beobachte dich eine Woche lang (stecke immer ein Notizbuch und einen Stift ein der nutze die Notizfunktion vom Handy) und schreibe jedes Mal auf, wenn du etwas regelmäßig tust, wonach du dich nicht so leicht fühlst oder regelmäßig zweitgute Gedanken hast. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch ätherische Öle, besonders die aus Zitrusfrüchten, ebenfalls zu mehr (spontaner) Leichtigkeit beitragen können, entweder direkt aus dem Fläschchen (schnuppern, auf der Haut nicht zu nah an der Nase verreiben) oder über mehrere Stunden als Raumduft.

Haltung, Selbstliebe, kindliche Leichtigkeit

Das waren kleine Tipps für den Akutfall oder den Alltag. Idealweise hat man soviel Lust daran, Leichtigkeit im Leben zu haben, dass man sich nicht scheut auch einige Ebenen tiefer zu schauen. Die innere Haltung den Dingen gegenüber macht viel aus. Und man hat immer die Wahl, sich für das Hemmende zu entscheiden oder einen Gedanken zu denken, der der Leichtigkeit den Weg ebnet. Ich z.B. putze nicht so gerne und habe eine Putzfrau. Manchmal jedoch ist sie nicht da und ich putze selbst. Das ist mir früher sehr schwer gefallen und ich hatte keine Lust dazu. Bis mir bewusst geworden ist, es geht um mein zu Hause. Und wenn ich mich um mein zu Hause kümmere, dann ist das auch ein Akt der Selbstliebe. Seitdem geht es mir deutlich leichter von der Hand. Selbstliebe ist es auch, wenn beginnt, seinem inneren Kind wieder zuzuhören und Momente der Kindlichkeit wieder in sein Leben zu lassen. Spaziergänge im oder nach dem Regen…es ist großartig einfach so mit Vollgas in eine Pfütze zu springen, dass alles wegspringt…oder überhaupt öfters mal zu Hüpfen. (Heimlich) auf dem Spielplatz zu rutschen oder zu schaukeln, eignet sich ebenfalls hervorragend. Fröhliche Musik hören und dazu tanzen oder singen….sich Buntstifte kaufen und draufloszeichnen und -kritzeln…sich m it Hochgenuss eine Kugel vom Lieblingseis gönnen…Trau dich, ganz verrückte dinge einfach mal zu tun.

Motivation und Energie

Man kann auch selbst in sich hineinspüren und Kontakt zu seinen Wünschen und Bedürfnissen aufnehmen. Sie können viel verraten darüber, was es braucht, um mehr Leichtigkeit ins Leben zu holen. Besonders, wenn man auch die des inneren Kindes mit dazunimmt. Ebenso ist es nicht zu unterschätzen, wie gut es ist, die innerste Motivation und Werte zu kennen. Damit geht vieles einfach leicht (von der Hand). Energiearbeit gehört ebenfalls dazu, denn wenn es nicht leicht ist, sind nicht nur die mentale Ebene und die Gefühle/Emotionen beteiligt, sonders es ist immer auch das Energiefeld, die Aura mit involviert. Auch, wenn man einiges selbst machen kann, um Dinge aufzulösen, so ist es oft sinnvoll, sich externe Begleitung zu suchen. Jemand anderes hält uns bei der Stange, wenn wir uns selbst betuppen oder nicht weiter wollen. Und er/sie sieht unsere blinden Flecken. Und sich einfach einlassen, wenn jemand anderes führt, seinen es Fragen, Übungen, Meditationen, Energiearbeit kann sehr befreiend sein, eine ganz Eigene Form der Leichtigkeit.

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