Gefühle und Worte und Taten – bei deinem Umfeld und dir

Als Mensch ist unser Umfeld auf der Erde immer da, 3D und in Farbe, mit allen Sinnen erfahrbar. Es gibt zunächst die Eindrücke, die ungefiltert in unser System dringen. Danach laufen sie durch unser System und werden darin sozusagen gefiltert. Ein ganz kleiner Teil davon ist uns wirklich bewusst und der Rest landet im Unterbewussten und in unserem Energiefeld. Prinzipiell ist das bei uns allen so und trotzdem in der Ausprägung ganz individuell. Auch das trägt dazu bei, welche der Eindrücke nun bei uns landen und vor allem auch, wie wir sie einsortieren und bewerten. Von klein auf bekommen wir durch Gefühle und Worte und Taten von den Menschen, die uns umgeben ebenfalls Einflüsse mit. Das umfasst auch erste Regeln, Werte, Meinungen usw. Abhängig davon, wie diese gestaltet waren und auch, wie wir selbst veranlagt sind, konnte uns das stärken oder uns kleinmachen, so dass wir z.B. wenig Selbstwertgefühl hatten/haben, uns nicht wertvoll fühlten/fühlen, etc.

Deine Geschichte darf geehrt werden

Bei unseren Eltern, Großeltern und allen davor war es ganz genauso und dazu kommt, dass erst heutzutage relativ selbstverständlich ist, sich mit solche Themen zu befassen. Daher ist es mir auch wichtig, dass wir uns bewusst machen, sie konnten nichts dafür….sie gaben das Beste, das sie konnten. Und genau das war nötig, dass wir die Person sind, die wir jetzt gerade sind. Je nach dem, wie gut wir im Reinen mit uns sind, hadern wir noch sehr damit oder haben das schon verinnerlicht, vielleicht sogar auch vergeben. Unser Ego will das nicht gerne verstehen und lieber im Groll hängenbleiben. Aber der Weg da heraus ist für unser eigenes Seelenheil, im wahrsten Sinne des Wortes unerlässlich. Es kann nicht ungeschehen gemacht werden, was uns widerfahren ist, aber es ist möglich, damit in den Frieden zu kommen und unsere Geschichte zu ehren. Um zu lernen, was es zu lernen gilt. Damit wir emotional frei davon sind und der Gedanke daran neutral ist.

Es kann der Entwicklung dienen

Ich selbst bin in einer hoch manipulativen und narzisstischen Familie aufgewachsen. Viele Dinge dazu sind mir erst in letzten Jahren wirklich bewusst geworden. Ich bin von Natur ein feinfühliger Mensch und in so einem Umfeld hat das dazu geführt, dass ich unbewusst sehr stark nach Außen orientiert war. Das hatte sich später u.a. darin geäußert, dass ich kaum Selbstwertgefühl hatte, es ständig allen Recht machen wollte und mich für lange Zeit sehr angepasst hatte. Es war ja für mich schon als Kind überlebenswichtig (das wusste ich damals natürlich nicht), mich quasi vorausseilend auf meine Eltern einzustellen, damit ich sowenig Schaden wie möglich nahm. Andererseits konnte sich dabei mein extrem gutes Gespür für Unstimmigkeiten und Inkongruenz besonders gut entwicklen. Passen die Gefühle, Worte und Taten im Außen in meiner Wahrnehmung zusammen?

Schritt für Schritt

Erst als ich begonnen habe, mich ganz intensiv um mich selbst zu kümmern, konnte ich mir und meiner Wahrnehmung auch wieder selbst glauben. Dabei hat ganz besonders die Erkenntnis unterstützt, dass auch ich selbst Anteil daran hatte, auch später oft in solche Konstellationen geraten zu sein. Das ist für das Ego, das es ja großartig findet, einen „Schuldigen“ zu benennen nicht so einfach. Schritt für Schritt bin ich diesen Weg gegangen, der beileibe nicht immer leicht war. Ich habe mittlerweile ein wertschätzendes, liebevolles und unterstützendes Umfeld mit wundervollen Menschen jeglicher Altersgruppe und Profession. Das ist so bereichernd…Vielfalt in den Menschen um dich herum eröffnet immer wieder neue Perspektiven, so dass wir auf ganz vielen Ebenen füreinander da sein können.

5 meiner wichtigsten Erfahrungen
  1. Übernimm Verantwortung für dich selbst und schaue auch deine Anteile an. Wenn du dich nicht selbst verändern möchtest (und dabei darfst du dir ruhig Unterstützung suchen), wird und kann es niemand anders für dich übernehmen.
  2. Traue deinem ersten Impuls. Auch wenn du es erst wieder neu lernen musst, darauf zu vertrauen…der erste Impuls ist immer richtig und entspricht deiner inneren Wahrheit.
  3. Achte darauf, was dein Gegenüber in dir auslöst. Sei dir aber dabei bewusst, dass das, was du fühlst von deiner Geschichte geprägt sein kann. Dies ist aber lösbar.
  4. Wie übereinstimmend ist das, was dein Gegenüber sagt mit dem, was sie/er tut und wie sie/er sich dir gegenüber verhält? Passt das zusammen? Gefühle und Worte und Taten – wie übereinstimmend bist du selbst darin?
  5. Traue dich Nein zu sagen, wenn du Nein meinst und Ja, wenn du Ja meinst. Fang dabei mit kleinen Dingen an und übe es jeden Tag ein bisschen mehr.

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